By Marcus on 23. September 2011 — 1 min read

Wenn ich statt der noch nicht existenten (*Facebook Timeline meine bereits existente Tumblr Timeline noch mal anschaue, habe ich offenbar vor drei Wochen angefangen “The Art of Immersion” zu lesen, nachdem ich vor einem Jahr das erste Mal über den Begriff gestolpert bin und vor vier Tagen davon gelesen habe, dass der Begriff overused ist und von einem Framework abgelöst werden sollte, dass sich auf den für mich nicht minder schwammigen Begriff Incorporation stützt. 

So oder so. Bin mit dem Buch durch. Ob man jetzt gleich amerikanisch ausflippen muss, um das Buch in einem Atemzug mit McLuhan zu nennen weiß ich nicht. Dafür ist es übrigens viel zu verständlich. Und ob Future-spotting not much better than this getted wie Kevin Kelly sagt, weiß ich auch nicht. Vor allem weil Rose gar nicht in die Zukunft schaut, sondern sehr sehr viele praktische Beispiele aus der jüngsten Gegenwart sammelt, erzählt und verwebt. 

Das reicht schon, um eine sehr gut lesbare und absolut state-of-the-artige Zusammenfassung zu liefern und um eine Idee davon zu bekommen, was um Himmels Willen schon alles geht. Wenn ich noch einmal höre, das jemand auf Konferenzen über die Möglichkeiten der baldigen Zukunft schwärmt, beiße ich in die Auslegeware. Manches von dem was Rose aufzählt kennt man, hat man schon gehört, aber beileibe längst nicht alles. 

Nach und während der Lektüre kann und sollte man ganz schön viele Namen und Projekte googlen und anschauen, danach seine Schlüsse ziehen, Fäden knüpfen, sofort jeglichen Job kündigen und mit einem VW-Bus ins Silicon Valley fahren, um sich dort in einer Jugendherberge mit W-Lan einzunisten. Vielleicht reicht zum Starten auch ein Gespräch beim Spaziergang. Ohne W-Lan. Hat jemand zufällig das Buch gelesen?  

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