We are Camera

By Marcus on 29. September 2014 — 1 min read

A. hat den New Yorker vom 22. September hier rumliegen lassen. Lange Geschichte über die GoPro. Den eigenen Sohn der sie beim Tragen auf dem Helm offenbar vergisst, über den Mountainbiker der sich bis zum Ende seiner Tage darüber ärgern wird, dass er die Kamera nicht anstellte bevor er in ein Rudel Elche geriet und die Typen die das neue World Trade Center runterspringen und die Entstehungsgeschichte mit der Pointe etwas zu erfinden was seine ganze Tragweite erst in dem Moment bekommt, in dem neue technische und kulturelle Gegebenheiten da sind von denen man vorher nur schwerlich wissen konnte, der von diversesten Seiten gefilmte Börsengang und warnende Stimmen.

Der Economist calles the film-everything culture „the people´s panopticon„. Und der New Yorker Autor Nick Paumgarten schafft ein ganz schönes Bild: Where does all this video go? If it´s in the cloud, will it all come falling back to earth, in an apocalypse of pets, babies, head-cam porn, flight lessons, golf swings, and unicycle tricks.

Das Modell oben sieht so angenehm in die Jahre gekommen, harmlos, kastig und unrevolutionär aus. Und kommt mit in die virtuelle Schublade, gleich neben das erste iPhone und die untergegangene Flip-Kamera. Passiert das gleiche mit der Platine für die Netzhaut dann auch, noch mal Jahre später. Und danach? Mini-Update: Text bei New Inquiry – We can be heroes

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