War Play

By Marcus on 18. September 2013 — 1 min read

The „military-entertainment complex“ has been quietly developing for decades. So beginnt der Teaser für ein NPR-Interview mit Corey Mead, der gerade das Buch War Play veröffentlicht hat. ‚War sucks,‘ says one researcher in War Play, ‚but it does drive innovation.‘

Das ist einer von vielen sehr spannenden Aspekten der Thematik. Denn wenn das Militär, immer wieder Vorreiter in der technologischen Entwicklung, auf Games setzt, dann dient das als recht schlagendes Argument für jede Art der Gamification, also das Anwenden von Game Mechanismen in nicht-spielerischem Kontext.

Schließlich kann man sich kaum ein Umfeld denken, dass weniger verspielt ist als eine kriegerische Auseinandersetzung. Zumindest was den Outcome angeht, nicht die vorherrschende Freizeitbeschäftigung von Soldaten oder das Interface zum Steuern von bspws. Drohnen.

Bildschirmfoto 2013-09-18 um 10.48.45Im Buch geht Mead offenbar umfangreich auf die Genese des us-amerikanischen Rekrutierungs- und Propagandaspiels Amercia´s Army ein. Hier wiederum fasziniert mich die von Ian Bogost und anderen herausgearbeitete mögliche Gegenüberstellung von Serious Games als Instrument der Erhaltung vorherrschender Diskurse und anderen – wie auch immer zu nennenden –  Games, die neue Diskurse, Ansichten oder Agenda oder von mir aus Agenden transportieren. Abbildung oben von Alelo Inc.

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