To do

By Marcus on 17. Oktober 2013 — 1 min read

Spannender Online-Kurs. Noch dazu für lau. Wer hat Lust mit mir die Schulbank zu drücken? Schreibt Stephan Glietsch bei Facebook. Stephan Glietsch ist bekannt dafür, dass er als Spex-Redakteur die beste und lustigste Email-Signatur aller Zeiten hatte. Sein angegebener Titel: Head off shoulders.

Unter seinem Hinweis auf den jetzt gerade oder ganz bald startenden MOOC bei Iversity: Future of Storytelling von der Fachhochschule Potsdam drängeln sich Kommentare. Nilz Bokelberg: Oh! Das wär was! Markus Hablizel: Das könnte man sich überlegen… Andreas Klemmt: Ja…das hat was…Robin Meijerink: Wow, wenn ich nicht eh schon zuviel Kram machen würde.

Hier hat man – schön sauber und ordentlich an einer Stelle – einen repräsentativen Durchschnitt von Reaktionen.

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Gefolgt vom Klick-Aktionismus, ich meld mich da mal an, bis hin zum konstant schlechten Gewissen wenn die ganzen Erinnerungsmails eintrudeln. Ich bin eingeschrieben. Aber vermutlich bleibt es dabei. Übrigens auch nebenan bei Coursera „Video Games and Learning„. Bestimmt auch total super. Müsste man mal. Ach eigentlich. Auch hier bekomme ich Emails. Vergeblich. Verdammt. Ein digitales Äquivalent zum Buch kaufen und unter das Kopfkissen legen. Hab ich auch schon gemacht. Mit diesem bestimmt sinnvollen Buch. Heute noch gesehen und bestimmt auch sehr brauchbar DIY Game Designer.

Wenn mich noch einmal jemand fragt wo man denn relevante Informationen her bekommt. Hier noch mal kurz die immer geltende Antwort: Internet. Da wo unser Bildungssystem gerade durcheinander gewirbelt wird. Alles da. Muss man nur machen. Macht man aber nicht. Macht nichts. 

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Eine immer noch große Beruhigung geht von einer schlichten Wahrheit aus die Prof. Leidhold an der Universität zu Köln in der Vorlesung „Einführung in die politische Theorie“ im Jahr 1996 auf den Overheadprojektor kritzelte.Wenn wir sehr wenig wissen. Er malt einen Punkt. Dann ist der Umfang des Punktes – also unser bewusst wahrgenommenes Unwissen – nicht sehr groß. Wenn wir mehr wissen. Er malt einen Tennisball. Dann ist unser Wissen von dem was wir alles nicht wissen, schon wesentlich größer. Kein Grund sich aufzuregen. Ich weiß, dass ich nichts weiß. Und kaum das, ergänzt Popper. Wäre trotzdem ganz schön. Irgendwann. Irgendwo. Oder aber auch nicht.

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