The real world will be indexed

By Marcus on 21. November 2017 — 3 mins read

The internet evolves from 2D computer screens into a 3D internet that overlays the real world.

Gestern in der Staatsbibliothek am Potsdamer Platz. Was für ruhiger, großer und schöner Ort, wenn man da vollkommen freiwillig in der eisigen Kälte hinläuft, um mit all den anderen da zu sitzen, mit Laptop, einer durchsichtigen Plastiktüte, Büchern, Zetteln, Kugelschreibern, Aufzeichnungen, Kaugummis und einer Plastikwassserflasche, um ganz bei sich in irgendeinem komplexen Wissensgebiet herum zudenken.

The history of technology

Classical computers are isolated to their physical environment. Schreibt Klaus Mainzer in dem Text From Augmented Reality to the Internet of Things: Paradigm Shifts in Digital Innovation Dynamics in dem hier vorher schon erwähnten Band von José María Ariso. Ein sehr schöner Satz. Classical computers are isolated to their physical environment. Weil er traurig klingt, weil das Objekt zum Subjekt wird und ein akzeptierendes und dennoch melancholisches Verständnis mitschwingt für den Lauf der Dinge.


Für eine Technikgeschichte die meistens nach vorne schaut und die zurückgelassenen Geräte achtlos hinter sich lässt. Vielleicht ist das aber auch eine ordentliche Überinterpretation. Denn weiter geht es: In the history of technology, human abilities were enforced and extended by technical instruments and machines. Und: Many Augmented Reality-Systems are already worn on the human body.

Der gebaute Raum

Und nicht nur das. Denn diese Geräte oder von mir aus auch Systeme, tragen wir durch einen Raum, einen Space, der no longer the only phenomenon [is] where the physical world defines itself out of, or into, the void, and where the experience of space was determined by the time that was needed to travel form A to B. Das steht so in einem, Artikel von Sigrid Johannisse im 51. Volume Magazine zum Thema „Augmented Technology“ das ich schnell bestellt habe, weil Benjamin Bratton das irgendwo bei FB gepostet hat.

Subkutanes Gefühl, dass der ganze Themenkomplex „Spatial“ in der real reality oder – wie ich irgendwo las – der pure reality natürlich letztlich immer ein architektonisches Thema ist. Vor allem da hier – im „gebauten Raum“ – nicht nur die Wirkungsstätte von jeglicher AR/MR-Anwendung ist, sondern weil sich hier alles abspielt, was sich heute morgen in dem kleinen Artikel Augmented reality will transform city life so lapidar und einfach und doch in der Konsequenz so umwälzend liest:

However, as the internet evolves from 2D computer screens into a 3D internet that overlays the real world, an entirely new paradigm for navigating, identifying, and organizing data will be required.

Der Autor des Textes is the CEO and founder of PostAR, a platform that lets you build, explore, and share augmented realities. PostAR mit einem mächtigen Marketingslogan „Leave your mark on the universe“ – damit Deine Freunde geheime Botschaften von Dir lesen können. Das wird so ganz sicher ein Standard. Auch wenn natürlich schon klar ist, was der gemeine Krittelgeist anzumerken hat: Wozu brauche ich? Wenn ich eine Info an den Kühlschrank kleben will, dann nehme ich ein Post-It, usw.


Mein persönlich favorisierter Usecase ist ja auch weiterhin eher die holographische Botschaft für die Nachwelt. Falls das jemand mit mir konzipieren und umsetzen will, bitte gerne ein Post-It irgendwo hinkleben. Und zum Abschied noch ein „Bild“ aus just dem Artikel: In the next phase of technology’s evolution, AI will increasingly be “the brain” with which we process the world around us, while AR will be “the eyes” through which we visually and physically engage the augmented reality of our urban environment.

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