By Marcus on 5. November 2011 — 1 min read

The modern world is built on a series of vast systems, intricate combinations of people and machines, but our journalism isn’t really built to help us understand them. Das hat Jonathan Stray Ende September hier gebloggt. Der Artikel heißt: Journalism for Makers. Und ich glaube, dass es im Moment auf einmal ganz viele davon gibt. 

Vielleicht ist ein Knoten geplatzt. Vielleicht ist irgendwas passiert. Auf jeden Fall fühlt es sich gerade so an, als ob an ganz vielen Ecken des digitalen Journalismus ganz viel passiert, um bessere, zeitgemäßere Produkte zu schaffen, die Inhalte nicht nur mehr oder weniger hübsch poliert präsentieren, sondern einen echten, klaren, wirklichen, dauerhaften Mehrwert bieten. Jeff Sondermann hatte das vor einiger Zeit hier gefordert. 

In einem Poynter-Artikel verabschieden sich Chase Davis and Matt Wynn jetzt vom jahrelang gepriesenen “Content” und fordern “Produkte” – in a broader sense, we mean thinking about news apps as “products,” not “content,” and approaching the way we build them as designers and entrepreneurs, not reporters and editors. We mean Data Enterprise: decoupling news apps from the news cycle and investing more resources in products that are durable, engaging, useful – even profitable.

Maker culture is a way of thinking — a DIY aesthetic of tinkering, playing around, and rebuilding, all without fear of failure. Just the kind of thing journalism needs. (*)

Um einen ungefähren Eindruck vom Stand der Debatte zu bekommen, lohnt sich eine fünfteilige Serie von Daniel Sinker, die er in Vorbereitung auf das jetzt gerade stattfindende Mozilla Festival in London geschrieben hat. Thinking about Journalism in the Open: An intro.

Spannend klingt auch die Auswahl der Knight-Mozilla Fellows 2011/2012. Cole Gillespie wird bei Zeit Online arbeiten. 

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