Snapchat

By Marcus on 27. Januar 2015 — 1 min read

Genau wie YO lange unterschätzt und nach kurzem Rumkrikkeln und Screenshots machen, verworfen. Wenn das auch niemand in der Peergroup nutzt, was soll ich tun. Dann in den letzten Wochen die Nick Bilton Texte (Be the star, Why i use) gelesen und im Cafe sitzend noch mal rumprobiert, dann die Relevanz von Snapchat bei 15jährigen Bonnern erklärt bekommen, dann eine Linkliste angelegt und alles mit Journalismusbezug gesammelt und dann heute Discover entdeckt.

Genau wie bei YO wird jetzt umgemodelt, umgesattelt und am lebenden Objekt ausprobiert. Leichte Ironie des Schicksals: Der WDR ist seit kurz Zeit mit einem jugendlich anmutenden Format bei Instagram, da dreht sich die Welt einfach weiter. Nicht schlimm, aber so symptomatisch. Mal sehen was Discover kann und wird. Für eine Abschätzung ist es noch zu früh. Jetzt erst mal sehr am Satz erfreuen: This is not social media.

Und sonst noch hier Fastcompany und recode. Ich weiß jetzt auf jeden Fall was ich mit Snapchat machen kann. Bald dann ein Text für die Journalisten-App der Woche.

Teil Zwei: MTV fühlte sich für mich schon lange nicht mehr so an wie MTV sich mal im TV anfühlte. Vor hundert Jahren. Versteht das jemand? Will sagen: Die mobile Umsetzung und Snapchat-Art animierte Emoji-Backgrounds usw. fühlen sich partiell frisch an. Wie eine erstmal recht gelungene Wiederbelebung auf einem neuen Device in einer neuen Umgebung. Noch nicht alles ganz rund und auch noch nicht ganz überzeugt. Aber ich bin auch nicht DIE Zielgruppe. Mal weiterbeobachten… Interessant schon allein aufgrund des User Interfaces. Das ist kilometerweit weg von klassischer Webnavigation Anno 2008. The times they are und so weiter. Auf dem Weg hin zu VR UI/UX R&D : )

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