Schinkel

By Marcus on 28. Juli 2014 — 1 min read

Der schönste Junge mit der schönsten Frisur und den dunkelsten Augenringen trägt ein blütenweißes Hemd. Seine Pupillen flackern und verdrehen sich nach oben und der Rest des Gesichts verharrt. Und das Bild verschiebt sich und zoomt raus aus dem Hintergrund. Raus aus der Unschärfe. Und das allerbeste in diesem Schinkel Pavillon ist die Decke aus Waben. Nach Stunden kommt jemand auf die Idee die Glühbirnen da oben für Sekunden zu erleuchten. Und draußen wird es noch dunkler. Und wir sind drinnen. Und C versteckt sich hinter einem Fächer, ein Junge trägt eine Kapuze und es ist warm und im Schatten des Gartens stehen Kiefern. In all diesen Nächten. Sie sind Zöglinge des Post-Empire, sie wissen, dass es kein Außen mehr gibt.

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