By Marcus on 4. September 2011 — 1 min read

Ryan Trecartin. Any Ever. Das MoMA hat in Long Island City die Außenfiliale PS1 – dedicated solely to contemporary art. Im Sommer sind da an jedem Wochenende Warm Up Parties.

Fühlt sich draussen im Hof dann an wie Madrid, Ibiza und ähm New York, inkl. Bierplastikbechern, Leuchtstäben, wenig Zigaretten und einer sehr angenehmen Mischung von Leuten. Einmal alles, inkl. dem Asiaten mit perfekter David Bowie 1987 Frisur und Freunden von Patrick Bateman.

Auf der Treppe vor dem Gebäude oben die Band. Klingt wie Hercules and Love Affair, mit Posaune, Candi Staton – Ichkanndasnichtbesserbeschreiben – es ist laut und dann legt ein DJ “Let’s dance” von David Bowie auf.

Drinnen fühlt es sich an wie auf einem Highschool-Abschluss nach Mitternacht. Im ersten Stock sieben Filme von Ryan Trecartin. Dunkle Räume, Starbucks-Sofas, Kopfhörer und auf der Leinwand eine Art High-End Mickey Mouse Endless Soap Massacker mit Laiendarstellern das nicht aufhört, das nicht weh tut, das erschreckend bekannt und weired und schnell und deprimierend und sehr toll daherkommt.

In der New York Times steht “a game-changing exhibition of videos and installation art that teeters giddily at the intersection of art, reality television and social networking.” So kann man das vielleicht auch sagen. Holy schmoly!

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