Roboterjournalismus

By Marcus on 24. April 2014 — 1 min read

Wenn man sich diese Apparatur in einer modifizierten etwas (noch) uncooleren Variante vorstellt, dann kann man diesen All-inclusive-Karren auch vor das örtliche Sportstadion oder die Kommunalwahlkabine schieben. Ein Operator kümmert sich dann um den reibungslosen Ablauf der Berichterstattung. Natürlich nicht. Oder doch. Oder nicht. Oder doch.

Krass zu sehen wie schnell deutsche Medien den Begriff #Roboerjournalismus aufgegriffen und verbreitet haben (Und der Begriff als leere Worthülse mal für dieses und mal für jenes gehalten und benutzt wird). Angst vor dem eigenen Bedeutungsverlust ist ein starker Treiber. Hat nur leider gar nichts spielerisches oder neugieriges.

Dann doch lieber FOMO – die freundliche Journalismusmaschine. Eben erst gesehen. Was da wohl bei herausgekommen ist? Viel schlimmer als die kostenloser Papierblätterflut in öffentlichen Verkehrsmitteln hier und da (vor einigen Jahren bspws. in Köln) kann es eigentlich nicht sein.

FOMO-algorithmic-journalism-machine-Milan-newspaper_dezeen_2„FOMO is a commentary on the ever-accelerating automation of many professions, including journalism,“ said Grima. „It tests the conceptual boundaries of publishing technology, questioning what the systemic and aesthetic consequences of a future of automated everything will be.“

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