By Marcus on 30. Juni 2012 — 1 min read

Perfekter Fernsehabend, bei Proust auf Arte hängenbleiben, nicht dahinterkommen ob das so sein soll, ob das Camp ist, eigentlich schlimm, aber egal, wegdösen, das Fenster ist auf Kipp, draussen ist Sommer, unten sitzen Italiener, irgendwann später aufwachen, keine Ahnung wie spät es ist, auf jeden Fall ist es wohl Nacht, nach der Brille greifen und dann mit offenem Mund diesen britischen Film mit dem Mädchen gucken, das in Trainingshosen auf dem Teppichboden ungelenk zu California Dreaming tanzt, bevor dieser Sean Penn für Arme Sex mit ihr hat und dann erst verstehen, dass das der Freund ihrer Mutter ist und sie sieht aus wie die junge Kate Moss sagt M., läuft an Autobahnen rum und ich habe immer noch keine Ahnung wie viel Uhr es ist bis die grauenvolle Ankündigungseinblendung des Senders den Schluss des Films ruiniert. Ist noch gar nicht so spät. Egal. Genug. Am nächsten Tag den Film googlen und immer wieder Nas “Life´s A Bitch” hören. Das reicht. Second Screen. Social TV. Mitmach-TV, my arse. 

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