Novemberstuff

By Marcus on 20. November 2013 — 2 mins read

His wife relapsed into manic depression after she read the first manuscript. Und damit herzlich willkommen bei den Kulturtipps heute mit Dr. Marcus Bösch. Schön, dass Sie mit dabei sind. Visual appealingness, freundlich zugeneigte Nerd Charaktere und essential Party Smalltalk für die Cocktailparties unserer Lieblingsmetropolen. Hallo Hallooo. Wie geht’s denn soooo?

Schade, dass ich keine kleine Radiosendung mehr habe. Macht nichts. Wenn nachher mal Zeit ist lese ich was Zadie Smith über Karl Ove Knausgaard schreibt. Natürlich ohne etwas von beiden gelesen zu haben. Macht nichts. Im Regal steht irgendwo ein Buch von Smith und innert Minuten klaube ich bei Bedarf relevant klingende Schnipsel aus dem Artikel mit denen ich auf Parties auf die ich nicht eingeladen werde reüssieren könnte, wenn ich müsste. Zum Beispiel diese Stelle mit den Exkrementen hier. Beide Artikel stammen vom Perlentaucher, dessen tägliche Lektüre für eine normale Kulturredakteursstelle vollkommen ausreicht.

Update 23.11.2013: Jetzt in der Welt Peter Praschl über Knausgaard und ein Gespräch.

Falls ich es nicht mehr in ein Kino schaffe, lade ich Computer Chess einfach runter. Der Servicegedanke hier kommt mir sehr entgegen. It is probably no exaggeration to claim that Computer Chess is like nothing you have ever seen before. Fine-grained does not only describe the portrayal of a very specific social group in question, but also the low-res aesthetics of the film itself. Shot with a Sony AVC-3260 in U-matic, the film doesn’t only look like it’s from another time, it also feels like it can’t possibly be made in 2013. Steht bei Stil in Berlin. Eine Seite die ich nur aufgerufen habe, weil Jan Jasper Kosok hier davon erzählt hat.

Unklar ist mir bislang was ich von Bullett halten soll. M. erzählte davon und angeblich habe sie das von mir. Ich glaube allerdings nicht. Ähnlich unklar ist mir ob Nicholas Savage was ist. Im besten Fall klingt der Eröffnungstrack wie Edwyn Collins, allerdings ohne abdriftenden musikalischen Witz. Wenn man sowas überhaupt sagen geschweige denn schreiben darf. Ich denke, eher nicht.

Oldie-Ohrwurm des Tages: Emily Kane von Art Brut. Warum auch immer. Heißt die auf dem Mobiltelefon Videos anfertigende Tochter des Protagonisten im Roland Emmerichs letztem Film White House down nicht auch so? Emily auf jeden Fall. Kam im Flugzeug. Am Ende steht sie derangiert vor einem vollkommen zerstörten White House und schwingt eine Fahne und nur deswegen verzichten die Soldaten in den Tarnkappenbombern auf das Abfeuern von Raketen die das Gebäude und den Präsidenten und den Rest der Rasselbande töten sollen. Ein emotionaler Moment. Gut gemacht. Fast den Tränen nahe. Geht dann aber alles gut aus. Gott sei Dank. Bis zum nächsten Mal.

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