My Anti-Face

By Marcus on 20. Februar 2014 — 1 min read

Die ganze Misere wenige Zentimeter Screen von einander entfernt. Erst folgender Hinweis „Die App kann Gespräche und Telefongespräche mitschneiden, sie kann Fotos einsehen, mit dem aktuellen Standort versehen und hochladen. Diese Daten werden, wie niederländische Behörden nachgewiesen haben, auf amerikanische Server übertragen, ohne dass man es merkt.“ Wer auf seinem Smartphone Whatsapp installiert, verwandelt es somit in eine „Wanze“ und gibt alles zur Aufzeichnung preis, was in Hörweite des Handys geschieht – etwa „persönliche und vertrauliche Gespräche unter Freunden, in der Familie oder zwischen Ärzten und Patienten… Denken Sie z.B. auch an Beamte in Behörden oder das Mobiltelefon als Wecker auf dem Nachttisch.“ und dann schnell weiter.

Bildschirmfoto 2014-02-20 um 22.58.07

Hin zum Leben in den Ruinen der Coolness. Eine fürchterlich lifestylige Formulierung. Paula. Komplett vergessen. Muss David noch mal fragen wie das alles so war. Aber diese nette deutsche Musik die mal mehr und mal weniger ambitioniert New Order und Pet Shop Boys inhaliert. So nett. Und so egal. Hör ich mir jetzt an. Heavy Rotation. Genauso leeres Kaloriengefühl gestern beim Lesen von diesem Max Frisch Tagebuch im Zug. Nur gekauft weil da was von Berlin steht und das blau schön aussah.

Oben ist übrigens mein Anti-Face. Eigenface u ∋ R⁶⁰. Ω is subspace projection of your face. Ω ∋ R⁶⁰. Ω=(w₁,w₂,..w₆₀). wᵢ= uᵢᵀ(Γ-Ψ) for i=1…60. Γ is the face image and Ψ is the mean face. Sofort raus damit. Neues WhatsApp Profilbild.

Okay, und das ist ein sexy Roboterbuch aus dem Jahr 1983 als Puzzlespiel für den C64 gebastelt 2002/2003.

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