Mother Is Watching You

By Marcus on 8. Januar 2014 — 2 mins read

Für die aktuelle Ausgabe des schönen Game Bookazines WASD habe ich Ende letzten Jahres einen Artikel über Sensoren geschrieben. Es war meine erste etwas ausführlichere Auseinandersetzung mit dem Thema, das die nächsten Jahren noch spannender werden wird. Und mich persönlich als disruptive Technologie auch wesentlich mehr interessiert, als diese billig dreinschauenden blöden Smartwatches.

Voice Command Headset
Sehe da ja die Funktionalität und alles, aber so lange die aussehen wie 1993 in einem russischen Labor zusamengebastelt, lassen wir das doch lieber. In der durchtechnologisierten Gesellschaft Mitte des 21. Jahrhunderts werden wir eh anloge Meisterwerke am Handgelenk abhypen und dabei genüsslich an der gesundheitsfördernden Elektrozigarette herumnuckeln, die das Hirn so angenehm betäubt und uns vergessen lässt. Smart my ass, ich setze auf Uniform Wares.

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Zurück zum Sensoren. Der Artikel in der WASD, der sich auf der Seite der Süddeutschen ganz genau hier befindet, zitiert an einigen Stellen Robert Scobles und Shel Israels aktuelles Buch „Age of Context: Mobile, Sensors, Data and the Future of Privacy“ das ich mal durchgelesen habe, weil es 2013 eine gute Fundstelle für Sensoren-Beispiele war. Schön weitergeschrieben werden die Erkenntnisse (200 Sensoren in einem durchschnittlichen Toyota…) jetzt von den Geschehnissen in Las Vegas.

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Das Thema autonomes Fahren – wesentlich näher dran als von vielen vermutlich vermutet – basiert natürlich auf Sensoren und der Cloud. Und zeigt übrigens deutlich, dass wir durch stückweise Evolution langsam und dadurch nicht immer komplett reflektiert an eigentlich recht unfassbare Umwälzungen herangeführt werden. Knight Rider wird wahr. Wer hätte das gedacht. Knight Rider hat aber auch ein Lenkrad. Just saying.

Die beste Überschrift zur CES bislang ist die hier „Mother: the creepiest gadget at CES“ zusammen mit der Paleofuture Future Sammlung 2034 vielleicht auch fast alles was man sich anschauen muss.

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Mama, ooh, didn’t mean to make you cry. Unser neuer Overlord sieht aus wie eine hässliche Eieruhr, die man in einem Computermuseum kaufen kann, aber lassen wir uns nicht täuschen. Mother is watching you. Und Mutter bleibt: The age of sensors is very much upon us, and soon every home will be equipped with a hub that reads them and reports the data for you (*).

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Im Artikel bei Stuff.tv am Ende der Hinweis auf diesen Plastikhelm der oben abgebildet ist. Ninja Spheres. Junge, Junge. Jetzt noch die neue Parrot-Drohnenkombi im Haushalt und mindestens die abgebildete Katze wird wahnsinnig.

Die Lösung? Abreisen, Ausreisen. Und bis 2029 wegducken. On the future of the Internet and everything.

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