By Marcus on 5. Juni 2012 — 1 min read

Mit Call of Duty: Black Ops II und jetzt Watch Dogs von Ubisoft beweisen die großen Spielehersteller ein glückliches Händchen beim fröhlichen Ausprobieren dystopischen Gedankenguts. Die erfolgversprechende Rezeptur: Man nehme bereits vorhandene Cutting Edge Technologien, vermenge sie, füge hier und da reale Bezüge ein und verlängere das Ganze in die nahe Gegenwart / Zukunft.

Heraus kommen spielbare und das heißt erfahrbare interaktive Entwürfe, die lineare Formate, zumindest was den immersiven Shit-look-at-that-Faktor anbelangt, hinter sich lassen. Es ist eben ein Unterschied ob ich eine Dokumentation anschaue oder selber schieße. 

Alles was man da sieht, kennt man übrigens so oder ähnlich auch aus dem echten Leben oder zumindest aus dem Internet: Augmented Reality, Smartphones, AR Drones, Google Glasses, Photosynth Ästhetik und so weiter und sofort. Ein Kunstgriff, den man nicht Transmedia nennen muss, um zu sehen, dass er funktioniert. 

Nach Retromania und Future Fatigue kündigen sich hier – bald 100 Jahre nach dem Beginn des 1. Weltkriegs – neue juckende Säbelspitzen an. Etwas weniger kryptisch formuliert: eine neue Lust voranzustürzen. Zurück in die Zukunft. Mal wieder. Neu ist das neue Alt.

Leave a comment