Marina Abramovic Institute

By Marcus on 12. September 2013 — 1 min read

Marina Abramovic (Achtung. Kultur. Einmal bei YouTube die alten Sachen angucken. Sofort.) wurde vor einigen Monaten auf die Arbeit von Pippin Barr (Empfehlung! Unbedingt angucken! Auch sein Buch ist toll!) aufmerksam gemacht. Der hatte die letzte Performance Abramovics im MoMa als 8-bit „Spiel“ umgesetzt. Dann gab es eine Kickstarter-Kampagne. Ganz modern. So macht man das ja heute. Und jetzt gibt es eine Art arty farty interactive Sache im Netz und das finden nicht alle so super. Es gibt mindestens einen bösen Blogpost – was nicht weiter verwunderlich ist. Spiegel Online berichtet über ein langweiliges 8-bit Spiel usw.

Bildschirmfoto 2013-09-12 um 17.31.01Mich fasziniert dabei vor allem der Aspekt der fehlenden Game Literacy, also der Kenntnis was Spiele so können, sollen, bedeuten etc. Pippin Barr nutzt für seine Games in letzter Zeit einen visuellen Stil der stark an die Adventure der Firma Sierra angelehnt ist. (BTW Sound hat er hiermit gemacht) Für alle die mit Kings Quest oder Police Quest oder Leisure Suit Larry aufgewachsen sind und sich dann auch noch ganz zufällig für Performancekunst der 1970er interessieren ist das alles super. Für viele anderen nicht. Das macht nichts. Connaisseure of the world unite and take over…

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