Malewitsch My Mind

By Marcus on 31. Januar 2016 — 1 min read

Was wäre eigentlich, wenn man Bilder im Museum Kraft seiner Gedanken zum Leben erwecken kann? Wir haben das mal ausprobiert.

Als ich das erste Mal irgendwo suprematistische Arbeiten von Malewitsch
gesehen habe, musste ich direkt an Games aus den frühen 1980er Jahren denken (Vectrex). Formgebung und reduzierte Herangehensweise bei gleichzeitigem Austoben / Gestalten in den Grenzen der Leinwand / des Screens. Die Zeichnungen im Museum sahen aus wie erste Papierprototypen für zukünftige Spiele.

Zusammen mit Mischa und Ulla habe ich diese Idee im Rahmen des Global Game Jam 2016 jetzt mal prototypisch umgesetzt. Wir haben ein geeignetes Bild von Malewitsch ausgewählt, Ulla hat es in Ebenen freigestellt und dann war es leicht, das Bild „zum Leben“ zu erwecken. Steuern könnte man die Einzelelemente jetzt mit einem Game-Controller, aber der zusätzliche Dreh (Verwendung eines MindWave Headsets) gibt dem Ganzen aus meiner Sicht noch mal eine angenehm abgedrehte Komponente.

Ich stehe mit diesem Headset, das man nach kurzer Zeit auf dem Kopf einfach vergisst, in einem Museum, und werde vom passiven Betrachter zum aktiven Gestalter. Ziel: Ein nachhaltigeres Erlebnis das mich näher an bzw. direkt in das Werk bringt. Erste Versuche das mit der Oculus zu machen gibt es ja hier (Dali). Wir setzen auf ein Brain-Interface und würden beide Dinge eigentlich gerne mal verbinden: VR + MindControl + Art = ?

Hier mehr Infos über unser Projekt Malewitsch My Mind.