Kurfürstendamm

By Marcus on 11. Januar 2014 — 1 min read

Die Kamera senkt sich. Himmel über Berlin. Wir sehen die Oranienstraße. „The Only Living Boy in New York“ von Simon & Garfunkel startet. Dann passiert nichts mehr.

Ich habe den Voo Store immer noch nicht begriffen. Heute aber beschlossen, zumindest für einen Tag alles gut zu finden. Einen heruntergesetzten Parka von Carven erworben. Und ein Hemd dessen Kragenknopf sich problemlos zuknöpfen lässt. Muss bei Carven immer an Ursula Karven denken. Schauspielerin und Yogabotschafterin. Gastrolle bei den Guldenburgs und die schreckliche Sache mit ihrem Sohn bei der Geburtstagsparty bei Tommy Lee.

Später dann zum Kudamm. Schon wieder der verflixte Helge Schneider Typ mit Koffer und Hut und Brille und Fahrrad der jedes einzelne mal im Rossmann am Kottbusser Tor abhängt. Der ist natürlich auch da. Alle sind heute am Kudamm, weil Samstag ist. Neben den Scientology-Idioten jetzt auch drei ernst dreinblickende Koran-Boys und ein gut gekleideter Mann mit „Achtung Scientology“ Schild. Kümmert niemanden. Suchen alle eine Starbucksschlange die zumindest etwas kürzer als die Begrüßungsgeldschlange ist.

Bildschirmfoto 2014-01-11 um 23.14.19
Kaufhaus des Westens. Eine nicht mehr ganz frische Kokosnuss zum direkt Austrinken kostet 3 Euro 98. Aber wo zum Teufel kriegt man jetzt sonst eine her. Um die Ecke gibt es diesen Pariser Detox-Tee. Nur 15 Euro. Fast drauf reingefallen. Detox. Allright. Am besten gefällt mir heute, dass die Fleisch- und Wursttheken nach Regionen unterteilt sind. Alle verrückt.

Zurück zum Auto. Steht an einem der Orte Berlins an denen man vor lauter Tristesse sofort ausrasten möchte. Meine Damen und Herren: Der Los-Angeles-Platz. Sofort beschlossen noch in diesem Jahr endlich nach Los Angeles zu reisen. Die Kamera hebt ab. Simon & Garfunkel machen weiter. Und auf dem Rückweg nach Kreuzberg steht an der Ampel natürlich der Helge Schneider Typ. The Only Living Boy in New York.

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