By Marcus on 21. Dezember 2012 — 1 min read

Klar ist Snow Fall hübsch. Es setzt u.a. auf reduziertes Parallaxen Scrolling, so wie vermutlich sehr, sehr, sehr viele Webseiten Ende 2013. Anschauen kann man den Einsatz derzeit auch sehr schön auf der aktuellen re:publica-Seite. Habe gestern Abend dazu stundenlang WordPress-Themes gesucht – und noch keine geeignete Musterlösung gefunden.

Nach responsive, wird jetzt alles -ähm- parallaxsive. Das stationäre Internet kommt weiter Stück für Stück in der mobilen Welt an. Und die ist haptischer und agiler und all sowas. Es geht weiter. Wie immer

Ich bin mir da nicht so sicher. Mein Problem mit diesem kilometerlangen Multimedia-Text der allüberall gepriesen wird (Bsp. Poynter): Hat jemand diesen Text auch gelesen. Ganz? Zum überwiegenden Teil? Ein bisschen? Überhaupt? Ich zumindest nicht. Gar nicht. Liegt vielleicht an mir. Bin mir derzeit aber nicht sicher ob das Projekt das schafft, was es laut Poynter will: To tell a story seamlessly with text and multimedia.

Nur um Missverständnisse auszuräumen: Finde dass das Projekt super aussieht, einen Schritt in die richtige Richtung (vorwärts) ist und finde es auch super, dass die New York Times probiert, aktuelle Web Design Trends aufgreift usw. Nur jetzt – wie hier und da und dort geschehen – laut auszurufen, dass die Zukunft des Storytellings / Die Zukunft des Journalismus / Die Zukunft der westlichen Hemisphäre so und nicht anders aussieht, halte ich – mit Verlaub – für leicht übertrieben. Wir sollten mehr darüber reden was daran gut funktioniert und was daran vielleicht (noch) nicht funktioniert. 

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