Julio Cortázar

By Marcus on 8. Dezember 2014 — 1 min read

In dem Zeit Dossier vor einer Woche über Joko und Klaas, das ich eine Woche lang zusammen mit diesem Zentner Papier drumherum sinnlos durch die Gegend trug, um dann am Ende alles bis auf das Dossier uninteressiert und ungelesen auf dem Teppichboden von Gate 43 zusammen mit einem Bündel englischsprachiger Zeitungen liegenzulassen, weil die Sonne aufging und das Flugzeug wegflog, steht ein Satz über den – Zeit-Diktion – Bildungshunger des „abiturlosen“ Fernsehmoderators der „potzblitz“ Bücher liest und dann darin auftauchende Menschen googelt. Verrückt. Ich googelte eben nach einem Blick auf den Perlentaucher die Wörter „sardonisch“ und „Julio Cortázar“ und zu Gide kam ich gar nicht mehr, weil ich Erzählungen von Cortázar bestellen musste. Knallersatz von ihm – zitiert auf der Feuilletonsammelsseite:

„Warum schreiben, wenn in irgendeiner Weise alles schon geschrieben worden ist? Gide hat sardonisch bemerkt, daß – da niemand zuhört – man alles noch einmal sagen muß.“ (Julio Cortázar) Auch sehr gut jetzt gerade: Arca hören. Und dann noch ein Text über Tinder der mit „ich“ beginnt und von einer Journalistin geschrieben wurde die offenbar selber kein Tinder-Profil hat. Und dann noch ein Text über die Situation von Kindern in deutschen Flüchtlingsheimen. Ist ja bald Weihnachten.