Juli

By Marcus on 27. Juli 2015 — 1 min read

Im Martin Gropius Bau bei Tino Sehgal der in indischen Sandalen durch die Gänge seiner eigenen Ausstellung schlurft und Besucherinnen und Besuchern Türen aufhält. In der Nome Galerie von Luca Barbeni um 18:15 weil James Bridle seine erste eigene Ausstellung in Deutschland hat und in einem gut gestärkten sehr weißen und sehr langen Hemd auf dem Bürgersteig der Dolziger Straße steht. Im Park in der Auguststraße unter einem Baum am Abend und die Sonne geht unter.

Dann noch dieser Text auf Nerdcore der neben der ganzen Selbstreferentialität ein paar gute Knoten in im Moment herumschwirrende Seile knüpft. Reicht es eigentlich wenn man diese Beobachtungen in die immer wiederkehrende Dichotomie von Akzeleration und Retardierung einsortiert? Der Rest wäre dann einfach der Lauf der Dinge. Und wenn man dann akzeptiert hat, das die Welt sich weiterdreht und Akteure kommen und gehen, dann kann man weitermachen oder aufhören oder was anderes machen. Wiederkommen wie Hossein Derakhshan. Urlaub machen wie Herr Nerdocre. Denn neben allem spricht aus dem Text auch eine ordentlich Portion Urlaubsreife. Es ist Juli.

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