By Marcus on 10. Februar 2011 — 1 min read

In der Pressedatenbank sind 449 Artikel über die Huffington Post. Am 29.04.2005 schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung auf Seite 35 im Feuilleton im ersten deutschsprachigen Artikel zum Thema, dass auch die Prominenz bloggen wolle, was “sie eigentlich nicht dürfen sollte, denn der Clou der Bloggerei war ja eben, daß sie gang basisdemokratisch jedem, der wollte, eine Stimme verlieh. Die Prominenz braucht sich schließlich nicht erst Gehör im Internet zu verschaffen.” Dann schreibt J.M. von der FAZ über das “Super-Web-Log” das Arianna Huffington anbieten wolle und beantwortet die selbstgestellte Frage nach dem Durchhaltevermögen von bloggender Prominenz mit dem Hinweis: “Zusätzliche Anreize könnte den Edelbloggern eine geplante Zweitverwertung auf altmodischem Zeitungspapier bieten.” Noch viel besser wird es am 15.05. als Nils Minkmar das Projekt in Grund und Boden schreibt. “Wie eine lebhafte Abendgesellschaft sollte die Huffington Post funktionieren, hatte Arianna in Interviews erklärt. Gefährliche Behauptung: Die Seite ist so langweilig, daß solche Sprüche die Institution der Dinnerparty in Mißkredit zu bringen drohen”. Note to self: Viel viel mehr alte Zeitungsartikel ausdrucken.

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