Hugvie

By Marcus on 17. Dezember 2015 — 1 min read

Relieve stress and sleep better thanks to this „communication media“ cushion from Japan, created by a special partnership of robot engineers, a futon vendor and a textile firm.

Abgesehen von der im Deutschen leicht blöden Assoziation mit dem Begriff Vieh ist diese Robbe natürlich unheimlich und toll. Man kann sie für 148 $ im Japan Trend Shop bestellen. Zusammen mit der sprechenden „Hello Barbie“ und der Zen Zone auf der Oculus verspricht sie einnehmende Entspanntheit und das Ende der Einsamkeit. Wird nach dem Erwerb wahrscheinlich relativ schnell in der Ecke liegen. Oder die Aufgabe des Haustieres übernehmen.

Nach den Serien Extant mit dem Humanic und den Hubots aus der Serie Real Humans ist mein persönlicher Jahresbedarf an Auseinandersetzung mit Maschinen zwischen Mensch und Tier und Roboter fürs Erste gedeckt. Ich lese jetzt weiter in Paul Nizons Gesamtwerk herum, das ich danke eines Tweets von Stephan Herczeg entdeckt habe. Nizon hat keine Robbe, keine Barbie und keine Oculus, aber den Taubenmann gegenüber und er kann jederzeit die schlauchartige Wohnung verlassen und in ein Etablissement gehen.

Elf Jahre vor Veröffentlichung des Romans kam Westworld in die Kinos. Hier eine YouTube-Sequenz aus dem Film: Robo Love. Und hier noch ein eingeschränkt funktionsfähiges Vorführmodell eines humanoiden Roboters aus dem Jahr 1932. All is full of Love 1997.

The hug-pillow shape becomes an interactive communication media, helping to stimulate an emotional response so the user experiences another human presence even if they are alone.