By Marcus on 19. Februar 2011 — 1 min read

Hat irgendjemand in diesem Internet das Angebot der dpa-newstochter schon mal getestet?  Diese Werbeankündigungen klingen jetzt nicht so unfassbar sensationell. “20 Suchabfragen für 950 Euro” “Einrichtungsgebühr 500 Euro”. Dafür kriegt man dann sowas hier:

“30 Millionen Quellen” will man anzapfen. Inzwischen dürfte allerdings auch der Letzte wissen, dass es um Qualität nicht um Quantität geht. Das klingt wie eine Meldung aus der Zeit, als Suchmaschinen damit angaben wie viele Seiten sie indexieren können. Welche Algorithmen hat man bei der dpa die man bei Google nicht hat?

“Suchabfragen einrichten für ihre Marke.” Meinen die einen Google Alert?! Was machen die Werkzeuge der dpa hier besser als frei erhältliche Social Media Monitoring Tools? “Reaktionsschnell: Mit na media sonar direkt via Twitter oder Facebook reagieren” – Das klappt ja bis jetzt auch ganz gut ohne Drittanbieter bzw. ist inzwischen integraler Bestandteil von so ziemlich jeder Feedreader-App.

Google weitet derweil die soziale Suche aus. Nur so ein Gefühl, aber gegen das Konzept “social” kann ein intransparenter Webmonitoring-Dienst nicht gewinnen, n’est-ce pas?

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