By Marcus on 18. August 2012 — 1 min read

Für 2 Euro 5 über den Tejo nach Cacilhas. Von der Fährstation westlich am Ufer entlang, 700 Meter verfallene Hafenanlagen bis zum Atira-te ao Rio.

Den brasilianischen Fleischeintopf mit schwarzen Bohnen gibt es nur von Dienstag bis Donnerstag, das schwarze Fleisch des Korkeichenschweins ist aus. Marinierten Thunfisch gibt es, Avocadosalat und Weisswein. Dazu Sting, Katzen und der Nebel der vom Meer kommt, alles einhüllt und verschwindet. Das Bild im Internet, das einen Jüngling rittlings auf einer Miniaturwolke zeigt.

Im Aufzug nach oben. Elevador da Boca do Vento. Zu Fuß weiter hinauf zu Jesus. 28 Meter groß auf 82 Metern Beton. Sonne, die Golden Gate Bridge, ein leichter Wind und viel zu viel Weisswein. Kurz herbeiphantasierter religiöser Wahn. Kauf von Christusfiguren und katholischem Schnickschnack. Die ausgebreiteten Arme. Die Holzkreuze am Hals der Verkäuferinnen.

Mobb Deep im Bus runter zum Hafen. Faszination Fährschiff. Später draussen vor der Bar Ipanema. Bekanntschaft mit Dr. O., Kunsthistoriker aus Genf. Trinkt frisch gepressten O-Saft, liest International Herald Tribune, raucht und sucht das Gespräch. Planänderung: Sofort ein Halstuch kaufen und 30 Jahre älter werden.

Später in der Hotelbar das unerträgliche Nouvel Vague Geplärre. Gin Tonic im Weinglas. Neuer Tick: Nur noch Tonic aus frisch geöffneten kleinen Glasflaschen. Zu wenig Mut sich eine x-beliebige Zimmernummer auszudenken. Ski-Ba-Bop-Ba-Dop-Bop.

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