By Marcus on 8. Juli 2011 — 1 min read

Es gibt eine Hobbythek-Folge in der Jean Pütz das neue Medium cd auf Herz und Nieren prüft. Er bohrt da Löcher rein und angeblich soll die cd dann immer noch funktionieren. Ich wäre froh wenn ich wüsste wo all meine cds sind. Ich wäre auch froh wenn ich wüsste wo all meine Cassetten sind. Oder Schallplatten. Disketten. Datenträger jedweder Couleur. Alles da und dort und nicht hier.

Das wäre okay, wenn es einen Ort gäbe wo all diese Musik gesammelt und gebündelt und hübsch aufgereiht, katalogisiert nebeneinander stehen würde. Dafür war offenbar mal iTunes gedacht. Das hat aber nie wirklich funktioniert. Und so verteilt sich rein physisch alles auf diverseste Endgeräte diversester Generationen plus ungezählte nie wieder zuordbare MP3s in Ordnern, Unterordner und Unterunterordnern. Der Rest findet verteilt auf irgendwelchen Diensten im Internet statt. Das ist kein Zustand.

Gibt es ein barrierefreies Supertool das im Picasa-Stil alles mit Audioendung hinten aufsaugt und irgendwie sortiert? Oder eine Art Musikbibliothek von Alexandria in der Cloud? Alle MP3s liegen da, in Echtzeit aggregiert und kuratiert, jederzeit frei verfügbar, dazu ein Interface ganz besonderer Güte. Ein Projekt mit Strahlkraft, kaum komplizierter als die EU oder der Bau einer Pyramide im Osten. Rechtstechnisch dürfte das keine weiteren Probleme bereiten. Mark Zuckerberg kauft alle Musikrechte auf einmal. Mit Mengenrabatt. Vielleicht.

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