By Marcus on 18. November 2011 — 1 min read

Ein gutes aktuelles Beispiel für die Transparenz der Berichterstattung im Zeitalter von Smartphones, Internet, Facebook und Twitter. Das Bild da oben wurde gestern und heute im Internet durchgereicht. Weil es ein gutes Foto ist. Man kann von dem Occupy-Protest halten was man will, das Aufeinandertreffen von schwarz-behelmten Vertretern irgendeiner Autoriät und ganz normalen Menschen funktioniert immer. Vor allem, wenn Phantasie-anregender Sprühnebel mit dabei ist. Offenbar Pfefferspray

Wie jetzt eigentlich immer, gab es direkt Fragen danach, ob das Bild echt oder mit Photoshop verändert worden sei. Die Qualifizierung, professionell und schnell ein Bild daraufhin zu analysieren, dürfte in vielen Bildredaktionen noch ein Alleinstellungsmerkmal sein. Vor allem wenn man eine nötige Kontext-Analyse via Social Media und ggf. länderspezifische Infos mit einbeziehen will. Würde mich mal interessieren, ob es da bereits Fachleute gibt.

Das Bild oben ist offenbar echt. Geschossen hat es Randy L. Rasmussen vom Oregonian. Er ist seit 1981 Teil des photo staff. Und wäre selten dämlich, wenn er ein Bild dieser Thematik derzeit photoshoppen würde. Weil es einfach zu viele Kontext-Infos gibt. Zum Beispiel unter diesem Artikel

Zusätzlich posten User eigene Augenzeugenberichte und sogar ein Video, das das Mädchen unmittelbar danach beim Verlassen der Demonstration zeigen soll. Der Begleiter könnte hinkommen. Bei der Jacke und dem Halstuch bin ich mir unsicher. Ist sie das? Wer ist sie?

PS. Die Google Images Suche, bei der man Bilder hochladen kann um andere Fundstellen zu finden, zeigt übrigens muntere “optisch ähnliche Bilder” – aus der Autowerkstatt.

Update: Das twittert @istolethekishka ein paar Stunden später —> @m_boesch Sie heisst Elmira Rodriegez (28), und kommt aus Portland. kptv.com/story/16071041… #ows #occupyportland   — Thx!

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