By Marcus on 12. Juli 2011 — 1 min read

Dieser Buchumschlag versprüht so viel Karma, dass man auf der Stelle in eine universitäre Bibliothek rennen will, um es dort mit Textmarker und Kopierkarte und einem Block zum Exzerpieren von vorne bis hinten in einem Stück durchzuackern. Auf Seite fünf wird man das erste Mal den Bleistift fallen lassen, mit dem Kopf auf die Tischplatte knallen und unsanft entgleiten. Träumen wird man von einer überdimensionierten mechanischen Suchmaschine, von Robotern erdacht, die Menschheit zu knechten. 

Egal. Ich lese das mal. Auch wenn der erste aufgeschlagene Satz so geht: Vor dem Hintergrund der system- und theoriegetriebenen IR-Forschung hat seit den 90er Jahren mit der “skandinavischen Schule” des IR eine stärker auf den Benutzer fokussierende Betrachtungsweise an Bedeutung gewonnen: Ausgehend von der Situation des Informationssuchenden als in einem unvollkommenen Zustand des Wissens befindlich (anomalous state of knowledge, sog. ASK-Hypothese), rücken Fragen der kognitiven Modellierung des Informationsbedürfnisses und der Wahrnehmung der Informationsangebote des Information Retrieval-System in den Fokus. {Yay} 

Kam heute mit der Post. Habe ich irgendwann offensichtlich bestellt. “In 12 Kapiteln geben namhafte Wissenschaftler und Praktiker aus dem deutschsprachigen Raum den Überblick über den State of the Art, zeigen Trends auf und geben Handlungsempfehlungen für alle, die sich als Forscher, Entwickler oder Nutzer von Suchmaschinen mit dem Thema Suche beschäftigen.” Dirk Lewandowski (Hrsg.). 48 Euro. {Gulp}

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