By Marcus on 11. Februar 2011 — 1 min read

Die ganz okayige ARD-Doku Weltmacht WikiLeaks? Krieg im Netz angeschaut. Dann hier auf einen kurzen Vortrag von Evgeny Morozov über die Zukunft von Wikileaks gestossen, den man schlecht verstehen kann. Dann bei Zeit Online die deutsche Übersetzung von Cory Doctorows Text im Guardian gelesen (Morozov zieht die falschen Schlüsse) und bei “die Bewegung der Kryptopunks” hängengeblieben.

Kryptopunks kenne ich nicht. Das macht aber auch nichts weil es sich dabei um eine sportliche Übersetzung von ” venerable cypherpunks movement” handelt. Hier sind die ideologischen Grundlagen der Bewegung von 1993 in einem Manifesto. Steven Levy hat 2001 offenbar ein grundlegendes Buch dazu geschrieben: How the code rebels beat the government – saving privacy in the digital age. New York, 2001. Das hätte ich bereits gerne gelesen.

Super auch dieser Einschub in Levys deutschem Wikipedia-Eintrag “Levy machte sich 1978 auf den Weg, um das Gehirn von Albert Einstein zu finden.” Hier die Geschichte. Recht hat auf jeden Fall Clay Shirky, den Doctorow im Zeit-Text paraphrasiert: Nach Shirkys Ansicht ist das Internet aber vor allem deswegen so aufregend, weil es genau das Gegenteil dieser passiven Zuschauer-Erfahrung präsentiert. Es ist ein Mechanismus, der die Menschen zum Teilnehmen verlockt, indem es sie Stück für Stück immer stärker einbindet. – Bradley Manning sitzt heute übrigens seit 261 Tagen in Einzelhaft*

Leave a comment