Data Journalism

By Marcus on 31. Mai 2010 — 1 min read

Sie suchen ein sustainable Buzzword? Derzeit wärmstens empfohlen – irgendwas mit Data. Damit macht man in nächster Zeit wenig falsch. Denn angenehm groß, bedrohlich, unvorstellbar, wahnsinnig und immer weiter wachsend ist die Datenmenge im Netz. Das ist prinzipiell nichts Brandneues. Auch wenn die Zahlen in den letzten sieben Jahren noch einmal drastisch gestiegen sind. Bei ReadWriteWeb gibt es ein Video von einer aktuellen Marissa Mayer Präsentation dazu.

Komisch, dass das Thema Daten in weiten Teilen des deutschen Journalismus noch gar nicht, stiefmütterlich, schulterzuckend oder nur in kleinen Nischen abgehandelt wird. Oder übersehe ich da gerade was? Themen wie Datenaggregation, -verarbeitung und – aufbereitung sollten jetzt gerade heiß bearbeitet, diskutiert und vorangetrieben werden. Statt dessen wird immer weiter immer mehr redundanter Content ins Web geblasen. Warum eigentlich?

Eine erfreulich technische Auseinandersetzung findet derzeit im dpa-newslab statt. Und sonst? Hier ein paar Texte und Links zum Starten. Zentral für die Diskussion ist derzeit vor allem der technologische Aspekt. Voraussetzung für den Datenjournalisten ist ein Grundverständnis von Struktur und Ablauf im Netz. Die Zeit der Webannäherung ist vorbei. Einen Text in ein CMS setzen können reicht nicht mehr. Anschauen kann man sich diese Entwicklung sehr schön im Blog von Mindy Mc Adams, die schreibt nämlich seit Wochen auch fast nur noch über HTML5, jQuery & JavaScript. Also doch noch mal hinsetzen und diese Yahoo Pipe ausprobieren – oder eben lesen:

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