Cybernetic Serendipity

By Marcus on 18. Januar 2014 — 1 min read

Auf der Kunstmarktseite der FAZ heute (Samtag, 18. Januar 2014 Nr. 15 Seite 37) ein Artikel über die Messe für Medienkunst „Unpainted“ in München. Ein schönes Wort im Artikel: Diskussionshitze. Ein schöner Allgemeinplatz der Veranstaltungsdirektorin auf der Website: „Schon immer haben Künstler aktuelle Vorgänge erspürt, darauf reagiert und sich neue technische Entwicklungen als Darstellungsformen zunutze gemacht.“ Ersetze Künstler durch – ach von mir aus einen Daumen.

Die im Artikel erwähnte große Ausstellung mit Computerkunst in London 1968 ist übrigens die Cybernetic Serendipity. Gott sei Dank gibt es dafür im 21. Jahrhundert auch einen Tumblr – leider ohne Ausstellungs-PDF, dafür aber mit einem Bild auf dem Princess Margaret drauf ist.

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Merke: Wer sich jetzt in die so genannte Medienkunst der letzten 20 Jahre reinfuchst und Dinge hortet, der kann eventuell davon irgendwann mal was verkaufen. Alle anderen können aber ebenso gut in 20 Jahren in kuratierende Ausstellungen laufen. Merke auch: Früher sieht immer irgendwie gut aus. Und die nächste Transmediale kommt bestimmt.

Bildschirmfoto 2014-01-18 um 21.42.22Weil mein kleines Recherchefundstück nicht richtig läd, präsentiere ich mein erstes und einziges Medienkunstwerk. Hier, zwei Zeilen drüber. Ich nenne es: Flickrings. Das Recherchefundstück ist das Originalbild auf das sich eine Videoarbeit von David Claerbouts namens „Dancing Couples“ bezieht. Ein Foto davon dient der Bebilderung des erwähnten FAZ-Artikels. Ich habe es heute in einem Ehrenfelder Cafe namens Rotkehlchen sehr lange angeschaut. Die Abbildung ganz oben stammt von Vera Molnar. Die wird auch im Artikel erwähnt.

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