BBooks

By Marcus on 15. August 2013 — 1 min read

F. erzählt beim Essen über seine spontane Baseball-Faszination. Er hat mehrere Bücher zum Thema erworben und hört jetzt im Radio Baseballspielübertragungen. Es sei ihm vor allem darum gegangen, verstehen zu wollen, was um alles in der Welt an Baseball so faszinierend sei. Also stelle ich mir F. bei der Lektüre dieser Fachliteratur vor und das gefällt mir. Er hat absonderliches Detailwissen angehäuft. Toll für Quizsendungen, Party Small Talk, Urlaubsreisen und verregnete Sonntage.

Darüberhinaus ließen sich vermutlich sehr viele fundamentale Weltprobleme deutlich einfacher lösen, wenn alle Menschen mehr Bücher lesen würden. Tun sie aber nicht. Vor allem keine Fachbücher. Die Zahlen die MA nennt, sind – nun ja – krass. Krass wenig.

Ich selbst befinde mich hier auf der zweit unterersten Stufe der Evolution, denn ich kaufe Bücher. Bücher über Big Data, Ballett und Game Design. Und dann staple ich die hübsch auf einem Sideboard, ordne sie geometrisch in der Kindle-Bibliothek an. Ich schaue diese Bücher an. Ich staube sie ab. Ich schaue rein. Blättere herum. Rieche am Papier. Und lege sie weg. Ach wenn ich sie doch alle ach was doch wenigstens einige davon konsequent durcharbeiten würde.

Die Absicht ist da. Jedes mal. Neu. Und unverbraucht. Gerade eben erworben Game Mechanics: Advanced Game Design. Endlich. Seit Jahren warte ich auf ein Buch über Game Mechaniken. Jetzt ist es hier. Via Whispernet. Es liegt da. Ich werde jetzt anfangen. Obwohl ich mir auch noch diese Cotton Documentary angucken wollte.

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