Baden Pailthorpe

By Marcus on 7. Juni 2014 — 1 min read

Ich bin ja Fan von Baden Pailthorpe.

Cyberflâneur, liest Du dies gerade, verkündige dorten, du habest uns hier niederkniend gesehn, wie das Gesetz es befahl.

Oder so ähnlich.

Da kein Mensch, mich eingeschlossen, diesen wirren Gedankengang jemals wird entziffern können, hier kurz in etwas ausführlicher.

Baden Pailthrope setzt sich in seiner künstlerischen Arbeit seit Jahren mit „politics and cultures of technologies“ auseinander. Seine Videoarbeit zum Thema militärische Formation und diverse andere tollen Dinge, haben dazu geführt, dass er 2013 mit 29 Jahren „inaugural artist in residence“ im Australian War Memorial war. Toll!

Bildschirmfoto 2014-06-07 um 16.42.15

Deswegen musste ich kurz an Sparta (Militärmacht) denken und dann kam von irgendwoher die Inschrift am Thermopylen-Denkmal in der Schiller-Version in meinen Kopf. Schulbildung. YAR. Danke Herr Geesman. Der Text von Evgeny Morozov über den Cyberflâneur aus dem Jahr 2012 liest sich im Jahr Eins nach Snowden auch wie ein Text aus einer weit entfernten Zeit. Erinnert mich an das gefühlige Wehklagen vor 2001.

Bildschirmfoto 2014-06-07 um 16.42.25

In einem anderen Leben würde ich jetzt mit Stephan Schwingelers aktuellem Buch „Kunstwerk Computerspiel“ vor dem australischen War Memorial auf heißem Asphalt bzw. vermutlich eher auf den Stufen hier liegen und von verschwimmenden metallischen Oberflächen träumen. Aber so ist auch okay.

 

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