By Marcus on 14. August 2012 — 1 min read

Auf der Liebigstraße schlägt das Lied ein wie eine Bombe. Kommt aus dem Nichts, fegt alles weg und hinterlässt einen Trümmerhaufen. Es ist viel zu früh und die Sonne knallt und da ist noch niemand nirgendwo und das Studio von Kölncampus ist garantiert menschenleer und die Maschine auf dem hässlichem Teppichboden sucht sich die Musik nach Gutdünken aus. Ein blödes grünes Licht blinkt, ein digitales Display zeigt irgendwelche Nummern und ich weiß nicht ob Tilman Rossmy weiß, dass er alles richtig gemacht hat. 

Nach zwei Studio-Anläufen für die erste Platte Supermüll, Selbstfinanzierung auf eigenem Label und dem Versand einiger Promo-Exemplare an Zeitschriften wie Spex, Musikexpress und Marabo löste Rossmy seine Band auf.

A day for destroying things.

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