Anthropozän

By Marcus on 25. Oktober 2014 — 1 min read

Hallo. Ich heiße Marcus. Es ist Samstag, ich sitze in einem Café auf der Goltzstraße in Berlin Schöneberg. Hier läuft Saxophon-Hintergrundjazz während draußen ein neues Erdzeitalter anbricht.

Das steht in der Wochenend-SZ. Feuilleton – mit Serife. Hab bis jetzt einen Bogen um das Anthropozän gemacht. Kannte das auch nur von den bisweilen unverständlich klingenden Veranstaltungen des HKW. Aber jetzt steht es in der Zeitung, zusammen mit dem Ebola-Arzt der durch New York läuft, Taxi fährt und eine Bowlingbahn besucht.

„Es sind Künstler wie Katja Novitskova, die darauf hinweisen, dass die Vorstellungskraft des Menschen beschränkt ist, schon weil dessen Auge ein auf Früchte und flüchtendes Wild kalibriertes Instrument ist. Dem begegnet sie mit Schaubildern, die das Zickzack herkömmlicher Diagramme in erzählerische Wut übersetzen.“

Katja Novitskova kommt aus Estland und war Teil einer Post-Internet Ausstellung in China.

Warum eigentlich Wut?

Update:
Post-Internet in der Zeit.
„Ein neuer Begriff geistert durch die….“
Au backe.

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