By Marcus on 19. März 2012 — 1 min read

Als wir einmal irgendwann früher nachts über den Zaun ins Freibad geklettert und durch nasses Gras gelaufen waren und uns nun in pechschwarzes Wasser gleiten ließen, fiel uns am Boden des Beckens ein offenbar autonomes Gerät auf, das sich in gleichmäßigen Bahnen hin und her bewegte, leise gurgelnde Geräusche von sich gab und – versehen mit einer Stromzufuhr und einem Schlauch – offenbar damit beschäftigt war, die blauen Kacheln zu reinigen. Wir hatten Angst vor diesem Gerät. Weil wir nicht wussten ob es uns verraten, das Wasser mit chemischen Reinigungsmitteln verseuchen oder uns einfach in Ruhe lassen würde. 

Daran musste ich bei der Berichterstattung über schwimmende Drohnen denken. Was mag dem Schiffbrüchigen durch den Kopf gehen, der neben so einem Ding auftaucht, sich festklammert und fragt wie man damit Hilfe holt. ”I’ve got a feeling it’s automatic” (*)

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